Die AHV-Initiative steht „quer in der Landschaft“

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Die Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft (AWG) Kanton Luzern sagt Nein zur Volksinitiative „AHVplus“ der Gewerkschaften.

Die Initiative verlangt pauschal 10 Prozent höhere AHV-Beiträge für alle Rentner, unabhängig von der wirtschaftlichen Situation des Einzelnen.

Ein solches AHV-Geschenk „ist nett gemeint, aber es steht völlig quer in der Landschaft“, sagt Nationalrätin Ida Glanzmann-Hunkeler als Vorstandsmitglied der AWG Kanton Luzern. Geschenke im Giesskannenprinzip sind immer falsch, bei der aktuellen Situation der AHV sogar fahrlässig.

Die pauschale Erhöhung der Renten würde die AHV bis 2030 mit jährlich 5.5 Milliarden Franken zusätzlich belasten. Dadurch wird die AHV-Finanzierungslücke noch grösser – und zwar auf Kosten der Erwerbstätigen und der Unternehmungen. Daraus folgert Ida Glanzmann-Hunkeler: „Statt mit der Giesskanne Geschenke verteilen, konzentrieren wir uns lieber auf die Altersreform 2020.“ Diese befindet sich im Moment in der parlamentarischen Beratung, „und wir müssen alles daran setzen, dass sie fair für alle ausgestaltet wird, für Rentner, Arbeitstätige, Wirtschaft und Staat“.

 

 

Weitere Auskünfte:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Nationalrätin/Vorstand AWG, 079 657 10 65
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,  Präsident AWG, 079 353 16 60
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Tags: Parolen

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