Energiegesetz: gut für Luzerner KMU und Umwelt

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Josef Wyss: «Das Luzerner Energiegesetz fördert Innovationen und schafft neue Arbeitsplätze in unserem Kanton.»

Das neue Luzerner Energiegesetz hat nur Gewinner: die Umwelt, die Luzerner Wirtschaft und die Gebäudebesitzer. Dieser Überzeugung ist die Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft AWG Kanton Luzern. Der Vorstand hat für die Volksabstimmung am 10. Juni die Ja-Parole beschlossen.

«Wir können und wollen nicht tatenlos zusehen, wie aufgrund des übermässigen CO2-Ausstosses unsere Gletscher schmelzen, Meeresspiegel steigen und sich Temperaturen erhöhen »: Das sagt Josef Wyss, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft (AWG) – einer Luzerner Wirtschaftsorganisation mit über 500 Mitgliedern.

Gut für die Umwelt...

Es ist für Josef Wyss zu einfach die Verantwortung für die Klimaprobleme nach Amerika, Russland oder Deutschland zu exportieren. «Wir müssen da handeln, wo wir leben, in der Schweiz, im Kanton Luzern.» So sehe es auch die Schweizer und die Luzerner Bevölkerung, die sich vor einem Jahr klar hinter die Energiestrategie des Bundes gestellt habe. »Wer A sagte, soll jetzt B sagen, also die Fortführung der Energiewende mit dem kantonalen Energiegesetz.» Energiewende und Energiesetz setzen klar auf die beiden Prinzipien mehr Energieeffizienz» und «mehr erneuerbare Energie».

...und gut für die Wirtschaft

Von weniger Energieverbrauch, tieferen Kosten und mehr erneuerbarer Energie profitiert nicht nur die Umwelt. Zu den Gewinnern zählen auch die Gebäudebesitzer und vor allem die Wirtschaft. «Viele KMU in unserem Kanton haben die Chancen erkannt und mit neuen Angeboten und Dienstleistungen ein Business aufgebaut.» Dazu zählen neue Dienstleister genauso wie traditionelle Handwerksbetriebe, die neue Potenziale in der Energiewende sehen, «und oft überraschend innovativ und erfolgreich auf dem Markt auftreten.»

Für Luzerner KMU statt Oligarchen

Zum AWG-Slogan «Anständige wirtschaften» gehört die Verantwortung für die Umwelt. «Das steht nicht einfach auf einem Papier, das vertreten wir im Bereich Umwelt seit vielen Jahren», sagt AWG-Vizepräsident Urs Marti, Unternehmer aus Zell. Deshalb engagierte sich die AWG für die Energiewende und jetzt für das Energiegesetz – und fügt augenzwinkernd an: «Lieber Förder- und Anreizgelder für unserer Luzerner KMU statt Öl- und Gasgewinne für die Oligarchen.»

Tags: Parolen

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